• Blaues Wunder

    Anne Freytag

    Als Ferdinand von einem »Sommer auf dem Meer« sprach, hatte Nora etwas anderes im Sinn: weniger abgelegen, weniger beruflich. Auch Franziska ahnte nicht, worauf sie sich einließ, als ihr Mann Kilian einen Urlaub zu siebt ankündigte: mit seinem Chef Walter Bronstein, Ferdinand Mattern, seinem größten Konkurrenten, den drei Ehefrauen und Walters Sohn David. Auf der luxuriösen Superyacht in den Philippinen mangelt es ihnen an nichts, es könnte eine entspannte Zeit sein, aber die Gäste ahnen: Bei diesem Trip geht es um mehr, um etwas Großes. Nur worum genau, das scheint keiner zu wissen. Wieso hat Walter die beiden Kontrahenten und ihre Frauen eingeladen? Zwei Paare in den Vierzigern, die Kinder aus dem Gröbsten raus, die Eigenheime abbezahlt, die Karrieren steil – die der Männer, versteht sich. Alle zeigen sich von ihrer besten Seite. Es wird strahlend gelächelt und gekonnt konversiert. Eheleute, wie man sie sich nicht glücklicher ausmalen könnte. Aber nichts ist, wie es scheint. Sie alle spielen eine Rolle in dieser Inszenierung. Aber für wen? Und wer führt Regie? Anne Freytag beobachtet präzise und deckt schonungslos auf, was sie sieht. Sie erzählt mit großer Dringlichkeit von stillschweigenden Übereinkünften, die aufgekündigt werden, Erwartungshaltungen und Enttäuschungen, Bedürfnissen und Begierden, Konventionen und Geheimnissen.

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  • Lázár

    Nelio Biedermann

    Alles beginnt, sogar das Ende, als Lajos von Lázár, das blonde Kind mit den wasserblauen Augen, zur Welt kommt. Seinem Vater, dem Baron, wird der Sohn nie geheuer sein, als ob er dessen Geheimnis ahnte. Mit Lajos’ Geburt im Waldschloss bricht auch das 20. Jahrhundert an, das das alte Leben der Barone Lázár im südlichen Ungarn für immer verändern wird. Der Untergang des Habsburgerreichs berührt erst nur ihre Traditionen, aber alle spüren das Beben der Zeit, die schöne Mária ebenso wie der geisterhafte Onkel Imre. Als Lajos in den zwanziger Jahren sein Erbe antritt, scheint der alte Glanz noch einmal aufzublühen. Doch die Kinder Eva und Pista – der das Dunkle so liebt – müssen erleben, wie totalitäre Zeiten ihre wuchtigen Schatten werfen – und lernen, gegen sie zu bestehen. Ein Roman wie eine Welt, die überwältigende Saga einer Familie, getrieben von der Liebe und der Sehnsucht nach ihr, in den Strudeln des 20. Jahrhunderts. Fesselnd und berührend, zugleich voller Leichtigkeit, voller Träume und Geheimnisse, in denen sich die ganze Tragik und Schönheit der Existenz spiegelt. Und – ob angesichts historischer Katastrophen oder schöner Sommertage – die ewige Frage, wie man leben soll.

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  • Die Bibliothek der wahren Lügen

    Jesús Cañadas

    Als Oskar den Schreibwettbewerb seines Lieblingsautors gewinnt, kann er sein Glück kaum fassen: Simon Bruma lädt ihn zu sich nach Hause ein, um ihn höchstpersönlich in die Kunst des Erzählens einzuweihen. Doch schon in der ersten Nacht wird der Traum zum Albtraum: Körperlose Schatten jagen ihn durch die Flure des Anwesens, der Autor und seine Tochter November scheinen verrückt zu sein. Das Mädchen ist schwer krank, und ihr Vater glaubt, dass nur Oskar ihr helfen kann. Und zwar ausgerechnet mit Papier und Schreibfeder …

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  • I wie immer ich

    Judith Mohr

    F wie Freundschaft Es gibt zu Hause mächtig Ärger, als der 14-jährige Lennox wegen Sachbeschädigung von der Polizeiwache abgeholt werden muss. Dass er deswegen zu Sozialstunden verurteilt wird, reicht dem Vater allerdings nicht als „pädagogische Maßnahme“. Daher heißt es für Lennox: Handyverbot für zwei Monate, kein Handballtraining, Nachhilfe statt Sardinien in den Ferien und nebst den Sozialstunden noch ein weiteres „freiwilliges soziales Projekt“ obendrauf. Schöne Sch… Die 16-jährige Rollstuhlfahrerin Grit, deren Eltern eine Assistenz für die Tochter suchen, möchte allerdings kein »Projekt« sein und macht es Lennox alles andere als leicht. Doch nützlich könnte er für ihren geheimen Plan durchaus sein … Am Ende entsteht aus dem unfreiwilligen Projekt eine ungewöhnliche Freundschaft.

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  • Wie Risse in der Erde

    Clare Leslie Hall

    England, 1955: Als Siebzehnjährige verliebt sich Beth in den schönen und klugen Gabriel. Ihr Glück zerbricht jedoch am Ende eines einzigen berauschenden Sommers. Dreizehn Jahre später liebt Beth glücklich mit ihrem Mann Frank auf einer Farm. Sie kümmern sich aufopferungsvoll um Land und Tiere und genießen ihre Liebe. Eines Tages aber kehrt Gabriel in das Dorf zurück und Beths ganze Gewissheit, wer sie ist und was sie will, gerät ins Wanken. Ein Chaos der Gefühle bricht mit Wucht über sie herein und sie trifft eine Entscheidung, die verheerende Folgen haben wird. Ein Mensch wird sterben, ein anderer wird dafür büßen. Doch wer wirklich die Schuld trägt, bleibt bis zum Schluss das große Geheimnis dieses umwerfenden Romans.

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Aktion vom 23. April bis zum 31. Oktober 2026.
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Alle Bücher dieser Aktion findest du im Buchhandel, in Südtirols Schulbibliotheken und Öffentlichen Bibliotheken sowie auf Südtirols Online-Bibliotheken Biblioweb (ital.) und Biblio24 (dt.). Um zu sehen, in welcher Bibliothek dein Buch verfügbar ist, klicke bitte hier: myargo.bz

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