Oben Erde, unten Himmel

Milena Michiko Flašar
»Alleinstehend. Mit Hamster«, so beschreibt sie sich selbst. Suzu lebt in einer japanischen Großstadt. Unscheinbar. Durchscheinend fast. Der neue Job aber verändert alles. Ein umwerfender Roman über Nachsicht, Umsicht und gegenseitige Achtung: Herr Ono ist unbemerkt verstorben. Allein. Es gibt viele wie ihn, immer mehr. Erst wenn es wärmer wird, rufen die Nachbarn die Polizei. Und dann Herrn Sakai mit dem Putztrupp, zu dem Suzu nun gehört. Sie sind spezialisiert auf solche Kodokushi-Fälle. »Fräulein Suzu«, wie der Chef sie nennt, fügt sich widerstrebend in die neuen Aufgaben. Es braucht dafür viel Geduld, Ehrfurcht und Sorgfalt, außerdem einen robusten Magen. Die Städte wachsen, zugleich entfernt man sich voneinander, und häufig verschwimmt die Grenze zwischen Desinteresse und Diskretion. Suzu lernt schnell. Und sie lernt schnell Menschen kennen. Tote wie Lebendige, mit ganz unterschiedlichen Daseinswegen. Sie sieht Fassaden bröckeln und ihre eigene porös werden. Und obwohl ihr Goldhamster sich neuerdings vor ihr versteckt, ist sie mit einem Mal viel weniger allein.

Verlag Klaus Wagenbach, 2023
192 Seiten
ISBN 978-3803133533

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  1. Claudiawild

    17-07-2024 09:12

    Das Buch hat mir gut gefallen. Es behandelt Themen, die immer noch eher Tabu sind, in der heuten Zeit aber eigentlich alltäglich, nicht nur in Japan, nicht nur in einer Großstadt. Geschrieben in einer angenehmen. leicht lesbaren Sprache.

  2. ErikaH

    12-07-2024 11:50

    Das eintauchen in andere Kulturen war interessant

  3. bookgirl

    12-07-2024 11:12

    Mit dieser vielschichtigen Geschichte, hatte ich eine tolle Lesezeit. Es ist halt keine super leichte Lektüre, man muss auch darüber nachdenken. Die Geschiche handelt Themen wie Einsamkeit, und Tod, aber auch Hoffnung auf ein Wiederanfang. Mir hat der kleine Hamster Punsuke sehr gefallen. Bin sehr dankbar, dass dieses Buch hier vorgeschlagen wurde.

  4. VereAb

    27-06-2024 20:54

    Ein berührendes Buch über Einsamkeit, Tod und persönliches Wachstum. Sehr gut geschrieben, teilweise zum Schmunzeln und Trauern, immer aber zum Nachdenken.. über Einsamkeit, Zweisamkeit und die Vergänglichkeit die über allem schwebt. Sehr schön!

  5. Lampacher

    25-06-2024 15:04

    Im Buch kommt eine andere Kultur als unsere zum Tragen und das war interessant. Ich habe aber den Inhalt eher langweilig empfunden. Mir hat ein Höhepunkt gefehlt.

  6. Lissi

    21-06-2024 16:22

    Das Buch hat mir nicht gefallen. Zu oberflächlich und wenig tiefsinnig.

  7. Irene.tschigg

    17-06-2024 19:30

    Ein sehr schönes berührendes Buch manchmal leise und traurig .hoffnungslos und dennoch hoffnungsvoll manchmal zum weinen und dann zum schmunzeln und vor allem zum nachdenken !

  8. 10.07.1957

    15-06-2024 15:05

    Interessantes Buch, frische Sprache, über die Einsamkeit im Leben und im Tod und trotzdem mit Hoffnung. Ich habe es gerne gelesen.

  9. Hella

    14-06-2024 21:25

    Über den Tod das Leben finden – äußerst lesenswert!

  10. tina76

    11-06-2024 14:22

    Mir hat das Buch nicht gefallen…es hat keinen Höhepunkt und ist nicht sehr gut geschrieben

  11. Kofler Barbara

    11-06-2024 12:30

    Ein wunderbares Buch über eine andere Kultur und eine sehr liebevolle Beschreibung eines sehr schwierigen Themas.

  12. Rita

    08-06-2024 17:27

    Als umwerfenden Roman würde ich dieses Buch nicht bezeichnen. Es hat keine Höhepunkte und ist eher langweilig und langatmig.

  13. Maesli

    04-06-2024 09:25

    Mit ihrem Roman „Oben Erde, unten Himmel“ beschreibt Milena Michiko Flašar das Phänomen des einsamen Todes in einer der würdevollsten und liebevollsten Weise, die ich bis jetzt gelesen habe. Sie widmet sich diesem Thema mit Nonchalance und zaubert mit ihrem Optimismus und feinem Humor einen lebensbejahenden Roman.

  14. vale_pIN

    30-05-2024 18:17

    Mann fühlt wie man sich nahe steht. Ich würde das buch an Mädchen und Jungs empfehlen

  15. Leseweltentaenzerin

    26-05-2024 19:26

    Eine gänzlich andere Kultur erkunden und dabei dennoch erkennen, wie ähnlich wir uns sind in unseren Sorgen, Ängsten und Nöten!

  16. Nadia

    20-05-2024 08:06

    Ein wunderschöner, warmherziger Roman der ein sehr trauriges Phänomen unserer Zeit zum Inhalt hat. Ich war überrascht, dass es in Japan sogar eine eigene Bezeichnung für den einsamen Tod gibt. Die Sprache und die liebenswerten und tiefgründigen Figuren in dem Roman schaffen es sehr viel Zuversicht und gegenseitige Achtung zu hinterlassen. Jeder Mensch braucht soziale Kontakte. Sie sind ein wesentlicher Bestandteil des Menschen und machen das Leben lebenswert.
    Ich möchte das Buch jedem ans Herz legen.

  17. eva

    18-05-2024 20:26

    Absolut empfehlenswert. Das Thema klingt ernst, ist aber mit Humor und lebensbejahend erzählt. Die japanische Kultur ist darüberhinaus sehr spannend.

  18. Anna.cassar

    04-05-2024 19:38

    Die Würde des Menschen und die Würde der Toten ist das Thema, gekonnt gelingt es der Autorin eine kurzweilige Geschichte darüber zu schreiben.

  19. Brigitta.N.

    04-05-2024 12:57

    Etwas skurril, manchmal traurig, manchmal humorvoll.

  20. Norilan

    01-05-2024 14:41

    Empfehlenswert allemal, weil es ein Tor zu einer anderen Kultur öffnet

  21. Katerin

    24-04-2024 23:09

    Diese Buch hat mir wirklich sehr gut gefallen.

  22. Petra

    24-04-2024 19:38

    Sehr besonderes und interessantes Thema, das ich richtig gut fand. Ich empfehle es gerne weiter.

  23. Loriscarolin

    23-04-2024 18:52

    Schräg,aber interessant. Musste das Buch aber immer wieder weg legen.